Zimmerei Thomas Höke - Dachdeckerei, Energetische Sanierungen
Kerndämmung

Kerndämmung

Dämmung zweischaliger Außenwände.

Die nachträgliche Kerndämmung verfüllt geeignetes Dämmmaterial in eine zwischen zweischaligem Außenmauerwerk bestehende Luftschicht. Hierfür eignet sich eine gleichbleibend dicke Luftschicht, die durchgängig ist vom Sockel bis zur Traufe des Gebäudes. Diese sollte idealerweise mindestens eine Dicke von 5 cm haben.

 

Durch kleine Bohrlöcher im Mauerwerk werden zunächst die Hohlräume im Mauerwerk überprüft auf Durchgängigkeit der Luftschicht und deren Querschnitt, evtl. vorhandene Mörtelreste und Bauschutt, besonders im Fußpunkt und Zustand und Art der vorhandenen Maueranker.


Dämmmaterial ist ein extrodiertes Polystyrol in Kugelform mit der Wärmeleitgruppe 033. Mineralische Materialien erreichen lediglich die WLG 045. Der Dämmstoff ist hydrophobiert, d.h. er nimmt keine Feuchtigkeit auf.


Im Einblasverfahren wird das Dämmmaterial in die Luftschicht gefüllt. Durch kleine Bohrungen, bei Sichtmauerwerk in den Fugen, wird das Material mit einem Spezialgerät eingeblasen. Es ist keine Genehmigung durch die Bauaufsicht erforderlich.


Als Richtwert für die Kosten der Verfüllung einer 7 cm dicken Luftschicht können ca. € 24,00 je m² Fassadenoberfläche angenommen werden. Die Rentabilität ist beeindruckend, schon nach 4 - 5 Jahren hat sich bei gleichem Heizverhalten die Investition amortisiert. Im Vergleich kostet eine Dämmung mittels Vollwärmeschutz von außen, bei dem ja neben der Dämmung auch ein komplett neuer Putz mit allen erforderlichen Anschlüssen, neuen Fensterbänken, oft größeren Dachüberständen u.a nötig ist, das Vier- bis Fünffache einer Kerndämmung.